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18.11.2017

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Aktuelle Artikel
  • 16.11.2017 20:00

    Deutsche Euroshop: Starke Zahlen und Dividenden-Erhöhung

    Der Hamburger Shoppingcenter-Investor Deutsche Euroshop hat gestern seine Geschäftszahlen für die ersten 9 Monate des laufenden Jahres vorgelegt und konnte damit aus meiner Sicht auf ganzer Linie überzeugen.

    Da die Deutsche Euroshop trotz ihrer Mitgliedschaft im MDax recht unbekannt ist (da in den Medien selten über dieses Unternehmen berichtet wird), stelle ich Ihnen das Unternehmen zunächst kurz vor, bevor ich mich dem aktuellen Zahlenwerk widme.

    Deutsche Euroshop – Die Shoppingcenter AG

    Die Deutsche Euroshop wurde 1997 gegründet und hat ihren Sitz in Hamburg. Zuvor war der Sitz der Gesellschaft in Eschborn bei Frankfurt am Main. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Deutschlands einzige Aktiengesellschaft, die ausschließlich in Shoppingcenter an erstklassigen Standorten investiert.

    Die Deutsche Euroshop ist zurzeit an 21 Einkaufscentern in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn beteiligt. Zum Portfolio gehören u. a. das Main-Taunus-Zentrum bei Frankfurt, die Altmarkt-Galerie in Dresden und die Galeria Baltycka in Danzig.

    Starke 9-Monats-Zahlen

    Kommen wir nun zu den bereits angesprochenen starken 9-Monats-Zahlen: Der Umsatz stieg um knapp 6% auf 161,0 Mio. Euro. Der operative Gewinn (EBIT) stieg überproportional zum Umsatz um rund 7% auf 140,2 Mio. Euro. Der Nettogewinn (EBT) legte um über 18% auf 85,2 Mio. Euro zu und der Gewinn je Aktie verbesserte sich von 1,34 auf 1,49 Euro (+11%)

    Die Funds from Operations (FFO / die wichtigste Kennzahl in der Immobilien-Branche) erhöhten sich von 1,74 Euro je Aktie auf 1,88 Euro (+8%).

    Willhelm Wellner, Vorstandssprecher der Deutsche Euroshop AG, kommentiert das Zahlenwerk wie folgt: „Insgesamt belegen die Zahlen unser weiterhin stabiles Geschäftsmodell, welches mit einem Vermietungsstand von rund 99% und einem diversifizierten Mix aus über 2.700 Mietverträgen gut aufgestellt ist.“

    Olaf Borkers, Mitglied des Vorstands, ergänzt: „Zu der positiven Gesamtentwicklung der Ergebnisse haben auch niedrigere Zinskosten beigetragen. Der durchschnittliche Zinssatz des Kreditportfolios verringerte sich im Jahresverlauf um 80 Basispunkte von 3,7 auf 2,9%.“ Bei den Zinskosten sieht Borkers sogar noch weiters Einsparpotenzial.

    Bestätigte Jahresprognose und stetige Dividendensteigerung

    Auf Basis der guten 9-Monats-Zahlen hält das Management der Deutsche Euroshop an seiner bisherigen Prognose für 2017 fest. Demnach wird ein Umsatz zwischen 216 und 220 Mio. Euro und ein operativer Gewinn (EBIT) von 187 bis 191 Mio. Euro erwartet.

    Der Vorsteuergewinn (EBT) soll ohne Bewertungsergebnis (Änderungen in der Bewertung der im Bestand befindlichen Immobilien) einen Wert von 145 bis 148 Mio. Euro erreichen. Die Funds from Operations (FFO) sollen zwischen 140 und 143 Mio. Euro bzw. zwischen 2,42 und 2,46 Euro je Aktie liegen.

    Die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 (wird im Sommer 2018 ausgeschüttet) soll auf 1,45 Euro je Aktie erhöht werden. Das bedeutet auf Basis des aktuellen Kurses eine Dividendenrendite von sehr guten 4,4%.

    Spannend für dividendenorientierte Anleger ist auch, dass die Deutsche Euroshop seit 2012 jedes Jahr die Dividende um 5 Cent je Aktie angehoben hat und dies auch weiterhin tun will. Das bedeutet: Im Jahr 2019 liegt Ihre Dividendenrendite bei einer Ausschüttung von dann 1,50 Euro je Aktie und auf Basis des aktuellen Aktienkurses schon bei 4,6%.

    In den vergangenen Monaten ist der Aktienkurs trotz der positiven Nachrichten von knapp 40 auf 30 Euro gefallen. Nach Vorlage der 9-Monats-Zahlen klettert die Aktie wieder Richtung 33 Euro. Die Ängste der Anleger (Angst vor steigenden Zinsen und Angst vor einer Erhöhung der Leerstandsquote) sind aus meiner Sicht übertrieben. Aktuell können Sie diesen Dividendenwert sogar unter dem Substanzwert kaufen.

  • 15.11.2017 21:05

    General Electric: Absturz eines Giganten

    Ein Blick auf die Kurstafel zeigt uns auch heute: Die Aktienmärkte befinden sich dieser Tage im Rückwärtsgang. Der DAX rutschte heute zeitweise deutlich unter die 13.000-Punkte-Marke (Tagestief 12.847 Punkte), bevor eine leichte Erholung den Tagesverlust begrenzte. Aktuell notiert der deutsche Leitindex mehr als 500 Punkte unter dem Monats- und Allzeithoch.

    Kein Beinbruch aus meiner Sicht. Stattdessen handelt es sich dabei vielmehr um eine gesunde Korrektur, die den vorher leicht überhitzten Markt abkühlt und dafür sorgt, dass wieder mehr Luft nach oben für eine Jahresendrally vorhanden ist. DAX-Anleger können daher aus meiner Sicht gelassen bleiben. Wie bereits im Januar geschrieben, erwarte ich am Jahresende einen DAX-Stand von rund 13.000 Punkten.

    Auf Basis der für 2018 geschätzten Gewinne der 30 DAX-Unternehmen liegt das Index-Ziel bis Ende 2018 bei knapp über 13.900 Punkten. Zwischenzeitliche Schwächephasen können Sie daher entspannt „aussitzen“, wenn die Unternehmensgewinne und Dividenden weiterhin so üppig sprudeln.

    Weniger gelassen dürften dieser Tage die Aktionäre des US-amerikanischen Industrie-Konzerns General Elelectric (GE) sein. Während die GE-Aktie zu Beginn des Jahres noch bei rund 32 US-Dollar notierte, liegt der Kurs derzeit nur noch bei knapp über 18 US-Dollar. Das bedeutet ein Minus von mehr als 40% seit Jahresbeginn. Das Allzeithoch der Aktie ist sogar noch viel weiter vom aktuellen Kurs entfernt. Welch ein Absturz des vor gar nicht so langer Zeit wertvollsten börsennotierten Unternehmens der Welt!

    Die negative Bilanz der GE-Aktie im laufenden Jahr wird umso verheerender, wenn Sie sich vergegenwärtigen, dass die US-Aktienmärkte in diesem Jahr von einem Rekordhoch zum nächsten geklettert sind und sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500 (deckt die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen ab) deutlich zweistellig zugelegt haben.

    In den vergangenen Tagen und Wochen hat sich der Abwärtstrend der GE-Aktie noch einmal deutlich verschärft. Doch was sind die Gründe für den Absturz des Giganten General Electric und was unternimmt das GE-Management dagegen?

    Gründe für den Absturz und Gegenmaßnahmen

    Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn sind bei GE schon seit Jahren rückläufig. Zwar hat der langjährige GE-Chef Jeffrey Immelt, der erst kürzlich seinen Posten geräumt hat, einige Anstrengungen unternommen, um den schrumpfenden Umsätzen und Gewinnen entgegenzusteuern, doch offensichtlich tat er nicht das richtige.

    Eine Rückbesinnung auf die Wurzeln des Industrieriesen GE und die Fokussierung auf besonders aussichtsreiche Geschäftsbereiche sollte die Wende bringen. Doch das gelang nicht. Und so legt der neue GE-Chef John Flannery jetzt die Axt ans Portfolio an. Statt auf 7 Industriesparten will sich GE in Zukunft auf 3 Kernbereiche konzentrieren.

    Neben der Luftfahrt, der angesichts der hervorragenden Auftragslage im kommenden Jahr 7 bis 10% organisches Wachstum zugetraut werden, soll dies die Medizintechnik sein, die ebenfalls wächst und das Energiegeschäft, das mit einem erwarteten Umsatzrückgang von 10% im kommenden Jahr das Sorgenkind im Portfolio bleiben wird.

    Prognosen kassiert und Dividende halbiert

    Zu dem deutlichen Kurssturz in diesem Jahr führte vor allem die Tatsache, dass GE sowohl die Prognose für das laufende Jahr als auch die Ziele für das kommende Jahr kassieren musste – und zwar deutlich.

    Nachdem der ehemalige GE-Chef Immelt für 2018 noch ein Ergebnis von 2 US-Dollar je Aktie in Aussicht gestellt hatte, sind es jetzt nur noch 1,00 bis 1,07 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten zuletzt immerhin noch mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 1,17 US-Dollar für das kommende Jahr gerechnet.

    Darüber hinaus teilte der Konzern mit, dass die Quartalsdividende auf 0,12 US-Dollar je Aktie halbiert wird. Die Senkung der Dividende ist erst die 3. in der über 125-jährigen Geschichte des Konzerns – und die erste Kürzung in einer allgemein guten Konjunkturphase. Das zeigt, dass viele Probleme hausgemacht sind.

    Ob es der neue GE-Chef Flannery schafft, den einstigen Vorzeige-Konzern GE zeitnah wieder in die Spur zu bringen, wird sich zeigen. Derzeit sollten nur spekulativ orientierte Anleger bei GE zugreifen. Da die Börse oft übertreibt – auch bei Kursabschlägen – könnten sich bald Kaufgelegenheiten ergeben, wenn der Abwärtstrend noch einige Tage anhält.

  • 14.11.2017 20:52

    Hermle: Maschinenbauer bleibt in der Erfolgsspur

    Über den deutschen Maschinenbauer Hermle habe ich hier im „Schlussgong“ bereits einige Male geschrieben. Und in der Regel gab es nur Positives von dem im baden-württembergischen Gosheim ansässigen Traditionsunternehmen zu berichten. So ist es auch heute. Denn Hermle hat am heutigen Tag starke 9-Monats-Zahlen vorgelegt.

    Bevor ich gleich auf die aktuellen Zahlen und die Hermle-Aktie eingehe, möchte ich Ihnen das Unternehmen noch einmal kurz vorstellen, da Hermle nicht so sehr im Fokus der Medien steht und daher sicher nicht alle unter Ihnen das Unternehmen kennen.

    Hermle im Kurzportrait

    Der erfolgreiche Maschinenbauer wurde im Jahr 1938 von Berthold Hermle gegründet und ist im schwäbischen Gosheim ansässig. Damals firmierte das Unternehmen noch als „Firma Berthold Hermle – Schraubenfabrik und Fassondreherei“.

    1957 begann die Produktion von Fräsmaschinen. Im Jahr 1990 folgte schließlich die Umfirmierung zur „Maschinenfabrik Berthold Hermle“ und am 10. April 1990 der Börsengang. Die „Maschinenfabrik Berthold Hermle AG“ gehört seit vielen Jahren zu den profitabelsten, börsennotierten deutschen Maschinenbauern.

    Das familiengeführte Unternehmen ist schuldenfrei und konnte seinen Aktionären sogar während der Branchen-Rezession 2002/2003 Dividenden ausschütten.

    Starke Zahlen: Alle Werte über Vorjahresniveau

    Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG setzte ihren erfreulichen Geschäftsverlauf im 3. Quartal 2017 fort. Der Umsatz des schwäbischen Werkzeugmaschinenbauers erhöhte sich in den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres trotz wachsender Exporthemmnisse um 2,5% auf 280,6 Mio. Euro.

    Das Inlandsvolumen stieg um 4,8% auf 118,8 Mio. Euro und der Auslandsumsatz um 0,9% auf 161,8 Mio. Euro. Auch der Gewinn bewegte sich per Ende September leicht über dem sehr guten Vorjahresniveau.

    Der Auftragseingang von Hermle nahm in den Monaten Januar bis September 2017 um starke 13,0% auf 314,6 Mio. Euro zu. Der Zuwachs beim Auftragseingang wurde gleichermaßen im In- und Ausland generiert. Der Auftragsbestand lag per Ende September bei 127,8 Mio. Euro und damit einen Tick über dem Vorjahreswert von 127,7 Mio. Euro.

    Zu der guten Bestellsituation trugen neben der derzeit soliden Konjunktur auch Automatisierungslösungen wie das Handlingsystem HS Flex bei, teilte das Unternehmen im Rahmen der Vorlage der 9-Monats-Zahlen mit.

    +2.200% Gewinn in 14 Jahren

    Wie gut Hermle schon seit Jahren operativ unterwegs ist, zeigt die hervorragende Entwicklung des Aktien-Kurses:

    Die Leser meines Börsendienstes „Der Depot-Optimierer“, die meiner Erst-Empfehlung im September 2003 – also vor 14 Jahren –  gefolgt sind, können sich inzwischen über ein Plus von mehr als 2.200% freuen (Kursgewinn + Dividenden).

    Auch wenn die Hermle-Aktie in den kommenden 14 Jahren nicht noch einmal um 2.200% wird zulegen können: Die Aktie bleibt ein Basis-Investment für konservative Nebenwerte-Fans und Dividenden-Jäger. In schwachen Börsenphasen können Sie die Aktie noch immer einsammeln.

  • 13.11.2017 20:08

    Pfeiffer Vacuum legt bärenstarke Zahlen vor

    Während der Gesamtmarkt zuletzt im Korrekturmodus war (der DAX tauchte heute kurz unter die 13.000-Punkte-Marke ab), erreichte die Aktie eines deutschen Technologiekonzerns zuletzt neue Rekordkurse. Die Kombination aus sehr guten Zahlen und Übernahme-Phantasie hilft dabei.

    Der im TecDax notierte Vacuumpumpen-Hersteller Pfeiffer Vacuum hat vor wenigen Tagen bärenstarke Zahlen vorgelegt. Die Pfeiffer-Vacuum-Aktie, die seit Jahresbeginn insgesamt schon um 80% zugelegt hat, reagierte darauf mit einem weiteren Freudensprung.

    Bevor ich gleich auf die aktuellen Zahlen von Pfeiffer Vacuum eingehe, möchte ich mit Ihnen zusammen zunächst einen Blick in den Rückspiegel werfen. Im Januar dieses Jahres wurde bekannt, dass das familiengeführte Unternehmen Busch seinen börsennotierten Konkurrenten Pfeiffer Vacuum, an dem man zuvor bereits signifikant beteiligt war, übernehmen will.

    Die Busch-Gruppe, die wie Pfeiffer ihr Geld mit Vacuum-Technologie verdient, unterbreitete den Pfeiffer-Aktionären ein freiwilliges Übernahme-Angebot in Höhe von 96,20 Euro je Aktie. Dieses Angebot lag gerade einmal 3,65% über dem Schlusskurs des vorherigen Handelstages. Daher war es auch nicht allzu verwunderlich, dass der Vorstand von Pfeiffer das Angebot als nicht angemessen einstufte.

    Daraufhin zog die Busch-Gruppe ihr Übernahmeangebot zunächst zurück, um dann jedoch kurze Zeit später überraschend ein höheres Angebot vorzulegen. Dieses Angebot lag bei 110 Euro je Pfeiffer-Aktie. Aber auch dieses Angebot reichte nicht für die Aktien-Mehrheit. Laut jüngster Mitteilung hält die Busch-Gruppe rund 36% der Pfeiffer-Anteile. Ich halte es jedoch für gut möglich, dass Busch über die Börse den Pfeiffer-Anteil aufgestockt und somit auch für die gute Kursentwicklung bei Pfeiffer gesorgt hat.

    Die 9-Monats-Zahlen im Überblick

    Kommen wir jetzt zu den bereits angesprochenen bärenstarken 9-Monats-Zahlen: In den Monaten Januar bis September des laufenden Jahres steigerte Pfeiffer Vacuum den Umsatz um sehr gute 27,6% auf 430,5 Mio. Euro.

    Der operative Gewinn (EBIT) legte überproportional zum Umsatz um 44,3% auf 60,8 Mio. Euro zu. Der Nettogewinn kam um 44,0% auf 42,1 Mio. Euro voran und der Gewinn je Aktie um 44,3% auf 4,27 Euro.

    Sehr erfreulich ist auch, dass der Auftragseingang um 39,3% auf 476,3 Mio. Euro zulegen konnte und der Auftragsbestand somit bei starken 118,1 Mio. Euro oder 70,4% über dem Vorjahreswert liegt. Damit ist weiteres Wachstum gesichert.

    Pfeiffer-Vacuum-Chef Manfred Bender kommentierte die Geschäftsentwicklung in den ersten 9 Monaten des Jahres 2017 wie folgt: „Wir freuen uns über eine außerordentlich starke Geschäftsentwicklung.“

    Nach Unternehmensangaben ist für das starke Wachstum neben dem stetig anziehenden Halbleitermarkt auch die Solarindustrie verantwortlich. Vor allem chinesische, aber auch europäische Kunden bestellten Produkte für diese Einsatzbereiche, teilte das Unternehmen im Rahmen der Zahlenvorlage mit.

    Aufgrund der zuletzt sehr starken operativen Geschäftsentwicklung bei Pfeiffer und der nach wie vor vorhandenen Chance auf eine Mehrheitsübernahme durch die Busch-Gruppe (wäre mit einer Übernahme-Prämie für die Pfeiffer-Aktionäre verbunden), ist die Pfeiffer-Vacuum-Aktie nach der jüngsten Kursrally aus meiner Sicht aktuell eine solide Halteposition mit Aussicht auf noch mehr Gewinn.

  • 09.11.2017 20:00

    Immofinanz: Unterbewerteter Immobilien-Konzern aus Österreich

    Ich berichte hier zwar schwerpunktmäßig über deutsche Unternehmen, doch immer wieder stelle ich Ihnen auch solche aus unseren Nachbarländern Österreich und der Schweiz vor.

    An dieser Stelle möchte ich über einen österreichischen Konzern berichten, über den ich an dieser Stelle zuletzt im Jahr 2015 geschrieben habe. Es handelt sich dabei um Immofinanz.

    Immofinanz im Kurzportrait

    Immofinanz ist ein österreichischer Immobilien-Konzern mit den Schwerpunkten Einzelhandel und Büro in 7 Kernmärkten in Europa:

    1. Österreich,
    2. Deutschland,
    3. Tschechien,
    4. Slowakei,
    5. Ungarn,
    6. Rumänien
    7. und Polen.

    Das Unternehmen besitzt ein Immobilien-Vermögen von rund 4,1 Mrd. €, das sich auf mehr als 240 Objekte verteilt, und ist an der Börse in Wien im österreichischen Leitindex ATX gelistet.

    Da Immofinanz erst Ende November 9-Monats-Zahlen vorlegt, möchte ich jetzt kurz auf einige Eckdaten der Halbjahres-Zahlen eingehen.

    Im Anschluss daran werde ich Ihnen schließlich erläutere, was an dem österreichischen Konzern so besonders ist.

    Immofinanz hat zuletzt das Firmenergebnis signifikant auf 105,3 Mio. € gesteigert (Vorjahr: -243,3 Mio. €).

    Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen (also exklusive Russland) beläuft sich auf 113,1 Mio. € nach zuvor -123,9 Mio. €.

     Auch das Finanz-Ergebnis verbesserte sich deutlich von -58,0 auf +104,4 Mio. €.

    Das ist v. a. eine Folge positiver Bewertungs-Effekte bei den Beteiligungen an CA Immo und Buwog (beides sind ebenfalls österreichische Immobilien-Firmen).

    Was Immofinanz so besonders macht

    Das Unternehmen besitzt auch noch Immobilien in Russland.

    Vor einigen Jahren war das Land noch ein absoluter Geheimtipp für Immobilien-Investoren (steigende Kaufkraft in Russland).

    Durch den Ausbruch der Krim-Krise und den damit verbundenen Handels-Sanktionen ist das Russland-Portfolio von Immofinanz plötzlich eine Kursbremse für die Immofinanz-Aktie geworden.

    Daher will die Firma ihr Russland-Portfolio verkaufen. Im Oktober veröffentlichte das Unternehmen dazu folgende Meldung:

    „Die Immofinanz AG teilt mit, dass sie nunmehr mit einem Bieter für ihr Moskauer Einzelhandels-Immobilien-Portfolio in fortgeschrittenen Gesprächen steht.“

    Und weiter:

    „Es ist aus heutiger Sicht unverändert geplant, die Abgabe des Russland-Portfolios bis Ende 2017 abzuschließen.“

    Zur geplanten Fusion mit CA Immo

    Sobald das Russland-Portfolio verkauft ist, will Immofinanz im nächsten Schritt mit dem österreichischen Konkurrenten CA Immo fusionieren.

    Aus dieser Fusion würde ein Immobilien-Konzern entstehen, der in Europa kaum zu übersehen wäre.

    Die Fusion hätte aus meiner Sicht gleich 2 Vorteile:

    1. lassen sich in der Immobilien-Branche relativ schnell Synergie-Potenziale heben (Abbau doppelter Kosten-Strukturen etwa in der Verwaltung),
    2. würde die neue Größe (fast 7 Mrd. € Immobilien-Besitz) neue Investoren anlocken.

    Sowohl der Verkauf des Russland-Portfolios als auch die im Anschluss daran geplante Fusion mit CA Immo würden sich wertsteigernd auf die Immofinanz-Aktie auswirken.

    Daher sollten Sie das Papier im Auge behalten. Weitere Informationen zu Immofinanz finden Sie in meinem Börsendienst „Depot-Optimierer“.

  • 08.11.2017 19:37

    Dürr: Anlagen- und Maschinenbauer mit soliden Zahlen

    Der im MDax notierte Anlagen- und Maschinenbauer Dürr hat am heutigen Mittwoch seine Geschäftszahlen für das 3. Quartal und für die ersten 9 Monate des Geschäftsjahres 2017 vorgelegt.

    Die Dürr-Aktie, die seit Jahresbeginn sehr gut gelaufen war, verlor daraufhin deutlich an Wert.

    Warum das Papier heute nachgegeben hat und wie ich diese Aktie augenblicklich einschätze, erfahren Sie gleich.

    Zunächst möchte ich Ihnen einen Überblick über das aktuell vorgelegte Zahlenwerk von Dürr geben:

    Die aktuellen Zahlen von Dürr in der Übersicht

    Dürr hat in den ersten 9 Monaten dieses Jahres sowohl den Auftrags-Eingang als auch den Umsatz und Gewinn gesteigert.

    Und man strebt im Gesamtjahr nach wie vor ein Rekord-Bestell-Volumen von bis zu 3,8 Mrd. € an.

    Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um die Effekte aus dem Verkauf der Dürr-Ecoclean-Gruppe (industrielle Reinigungstechnik) im März 2017, stieg der Auftrags-Eingang im 9-Monats-Zeitraum um 7,4% auf 2,89 Mrd. €.

    Ohne die Bereinigung um den Ecoclean-Verkauf betrugen die Zuwächse +2,3% beim Auftrags-Eingang und +2,6% beim Umsatz.

    Der operative Gewinn (EBIT) stieg überproportional zum Umsatz um 17,9% auf 214,1 Mio. €.

    Die operative Gewinnmarge (EBIT-Marge) lag mit 8% nach 9 Monaten in der für das Gesamtjahr angepeilten Bandbreite von 7,5 – 8,25%. Der Netto-Gewinn legte um 24,1% auf 149,7 Mio. € zu.

    Zwar fiel der Auftrags-Eingang im 3. Quartal mit 815,2 Mio. € etwas verhaltener aus, doch Dürr-Chef Ralf Dieter setzt auf ein stärkeres Schlussquartal:

    „Aufgrund der noch bis Jahresende anstehenden Auftrags-Vergaben in der Automobil-Industrie und der weiterhin starken Nachfrage nach Holzbearbeitungs-Mmaschinen sind wir sehr zuversichtlich, unsere Jahresziele zu erreichen.“

    Dürr-Tochter Homag im Fokus

    À propos Holzbearbeitungs-Maschinen:

    Diesen Bereich deckt Dürr seit 2014 mit dem mehrheitlich übernommenen, aber immer noch börsennotierten Maschinenbauer Homag ab.

    Der wiederum ist führend in der Herstellung von Holzbearbeitungs-Maschinen und liefert seit Jahren starke Zahlen ab.

    Das macht sich auch bei der Wert-Entwicklung der Homag-Aktie bemerkbar:

    Die Homag-Aktie, die ich in meinem Börsendienst „Depot-Optimierer“ im Dezember 2013 zum Kauf empfahl, hat seither um rund 250% zugelegt.

    Dies aber nur als kleiner Exkurs, damit Sie sich nicht wundern, was das Unternehmen Dürr, das ansonsten eher für Lackier-Anlagen für die Automobil-Industrie bekannt ist, mit Holzbearbeitungs-Maschinen zu tun hat.

    Warum die Dürr-Aktie heute nachgibt

    Kommen wir nun abschließend noch zu der Frage, warum die Dürr-Aktie heute trotz mindestens solider Zahlen nachgibt:

    Meine Einschätzung dazu: Nachdem die Aktie in den vergangenen Monaten sehr gut gelaufen ist, hatten einige Anleger mehr als „nur“ solide bis gute Zahlen erwartet.

    Zudem dürfte der im 3. Quartal etwas schwächelnde Auftrags-Eingang für Verunsicherung gesorgt haben.

    Aus meiner Sicht ist die Dürr-Aktie auf dem aktuellen Kurs- und Bewertungs-Niveau eine solide Halte-Position.

  • 07.11.2017 20:52

    Evonik: Nach guten Zahlen optimistischer für das Gesamtjahr

    Besser als dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, der in den vergangenen Wochen nicht besonders erfolgreich war, erging es zuletzt dem Trikot-Sponsor der Schwarzgelben.

    Die Rede ist vom Essener Chemiekonzern Evonik, der im deutschen Nebenwerte-Index MDax gelistet ist.

    Bei Evonik herrscht derzeit gute Stimmung

    Das Unternehmen ist angesichts eines guten 3. Quartals etwas optimistischer für das laufende Geschäftsjahr – mehr dazu gleich…

    Rückenwind lieferten zuletzt vor allem die guten Geschäfte mit Hochleistungs-Materialien beispielsweise für die Automobil-Industrie.

    Darüber hinaus liefen die Geschäfte mit chemischen Stoffen für die Kunststoff-Industrie zuletzt erfreulich und Evonik profitierte von den in diesem Jahr getätigten Übernahmen.

    Lesen Sie jetzt, wie die jüngsten Quartalszahlen im Detail ausgefallen sind:

    Die jüngsten Zahlen in der Übersicht

    Evonik hat den bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) im 3. Quartal des laufenden Jahres auf 639 Mio. € gesteigert.

    Im Vergleich zum 3. Quartal 2016 entspricht dies einem Anstieg um 11%.

    Der Umsatz stieg auf 3,56 Mrd. €, das bereinigte Konzern-Ergebnis auf 275 Mio. € und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 0,59 €.

    Der Free Cashflow (freier Mittelzufluss) lag in den Monaten Juli bis September 2017 bei 485 Mio. € – und damit um rund 70% über dem Vorjahreswert.

    Damit hat Evonik auch auf Jahressicht einen deutlich positiven Free Cashflow erwirtschaftet.

    Das erwartet Evonik für 2017 und danach

    Für 2017 erwartet Evonik nun einen bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) in der oberen Hälfte der angepeilten Bandbreite von 2,2 – 2,4 Mrd. €.

    Das würde ein Wachstum von bis zu 11% bedeuten.

    Auch beim Umsatz will Evonik weiter zulegen. Und dank eines Sparprogramms soll künftig unter dem Strich noch mehr Gewinn hängen bleiben:

    Im Zuge der neuen Unternehmens-Strategie sollen die Kosten in der Verwaltung und dem Vertrieb dauerhaft um 200 Mio. € pro Jahr sinken.

    Im kommenden Jahr sollen bereits 50 Mio. € ergebniswirksam werden, ab 2021 dann der gesamte Betrag.

    Christian Kullmann, der seit Mai Evonik-Chef ist, hat ehrgeizige Ziele:

    „Wir wollen das beste Spezialchemieunternehmen der Welt werden.“

    Und weiter:

    „Dazu müssen wir auch unsere Kosten mit unserem Anspruch in Einklang bringen.“

    Die Einsparungen dürften Evonik helfen, das Firmenziel einer EBITDA-Gewinnmarge von 18 – 20% zu erreichen.

    Kullmann hatte bereits im Juni (also kurz nach seinem Amtsantritt) angekündigt, die Marge nachhaltig auf dieses Niveau bringen zu wollen.

    Im abgelaufenen 3. Quartal hatte sie bereinigt bereits bei knapp 18% gelegen. Damit ist Evonik auf einem guten Weg.

    Die Evonik-Aktie, die lange stagnierte, aber in den vergangenen Wochen schon 2-stellig zugelegt hat, hat aus meiner Sicht daher durchaus weiteres Potenzial nach oben.

  • 06.11.2017 21:18

    DAX30: VW mit guten Zahlen

    Am vergangenen Donnerstag habe ich Ihnen an dieser Stelle von den beiden Autobauern Tesla und BMW berichtet.

    Heute geht es mit dem größten deutschen Autobauer VW weiter; der hat vor wenigen Tagen starke Quartals-Zahlen vorgelegt.

    Die neuen VW-Zahlen im Überblick

    Der VW-Konzern hat bei seiner Kernmarke Volkswagen die Kosten gedrückt und damit den Gewinn überraschend deutlich gesteigert:

    Der um Sondereinflüsse bereinigte Betriebsgewinn legte im 3. Quartal deutlich um 15% auf 4,3 Mrd. € zu.

    Analysten hatten im Vorfeld durchschnittlich mit weniger als 4 Mrd. € gerechnet.

    Der operative Gewinn verringerte sich jedoch beinahe um die Hälfte auf 1,72 Mrd. €. Verantwortlich dafür sind v. a. höhere Rückstellungen für den Diesel-Skandal.

    Auch hier hatten die Analysten im Vorfeld mit weniger gerechnet.

    Der Umsatz stieg im 3. Quartal des laufenden Jahres um rund 6% auf 55 Mrd. €.

    Ausblick

    Den Ausblick für das laufende Jahr hat das Unternehmen beim Umsatz bestätigt und bei der operativen Rendite sogar leicht angehoben:

    Bei der operativen Rendite erwartet VW nun, dass die bisher für 2017 in Aussicht gestellte Spanne von 6,0 – 7,0% „moderat“ übertroffen wird.

    Der Umsatz soll, wie zuvor schon prognostiziert, im laufenden Jahr um 4% steigen.

    Zwar ist der Diesel-Skandal noch längst nicht abgeschlossen (zumal seit heute klar ist, dass es neue Klagen geben wird), doch aus meiner Sicht ist VW auf dem richtigen Weg.

    Wenn Sie in den Konzern investieren wollen, habe ich übrigens noch einen Tipp für Sie: Ich verrate Ihnen jetzt, wie Sie VW-Aktien mit „Rabatt“ kaufen können:

    So kaufen Sie VW-Aktien mit Rabatt

    In meinem Börsendienst „Depot-Optimierer“ habe ich vor einiger Zeit die VW-Stammaktie zum Verkauf empfohlen und meinen Lesern stattdessen zum Kauf der Porsche-Aktie geraten.

    Warum? – Ganz einfach: Weil Sie, wenn Sie Porsche-Aktien kaufen, VW-Stammaktien mit Rabatt kaufen können.

    Wenn Sie Aktien der Porsche SE kaufen, erwerben Sie nur indirekt Anteile am operativen Geschäft des Zuffenhausener Sportwagen-Herstellers.

    Denn die Porsche SE ist nicht gleichzusetzen mit dem Sportwagen-Hersteller Porsche.

    Die heutige Porsche SE ist vielmehr eine Beteiligungs-Gesellschaft, deren mit Abstand größte Beteiligung ein signifikanter Anteil der Stammaktien von VW ist.

    Und das operative Geschäft von Porsche (Bau von Sportwagen) gehört zum VW-Konzern.

    Konkret: Die Porsche SE hält einen Anteil von 52,2% an den Stammaktien des VW Konzerns. Darüber hinaus hält sie weitere, kleinere Beteiligungen.

    Die VW-Stammaktie notiert aktuell bei rund 165 und die der Porsche SE bei rund 64 €.

    Vereinfacht gesagt, bekommen Sie als Aktionär der Porsche SE 1/2 VW-Stammaktie für 64 €.

    Bei einem Kurs der VW-Stammaktie von 165 € würde 1/2 Stammaktie 82,50 € kosten.

    Die Porsche-Aktie notiert jedoch nur bei 64 €. Zudem bekommen Sie als Porsche-Aktionär noch einige kleinere Beteiligungen an anderen Firmen obendrauf.

  • 02.11.2017 19:59

    Neues von Tesla und BMW

    Der US-amerikanische Elektro-Autobauer Tesla hat offensichtlich massive Probleme damit den Schritt in die Massen-Produktion der Fahrzeuge zu gehen.

    Dagegen bereitet sich der deutsche Premium-Autobauer BMW auf die Eroberung des chinesischen Marktes mit Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen vor.

    Doch der Reihe nach:

    Bevor ich gleich auf die jüngsten Zahlen und die Probleme von Tesla eingehe, möchte ich Ihnen zunächst berichten, wie BMW das Thema Elektromobilität vorantreibt:

    BMW eröffnet mit chinesischem Partner 1. Batterie-Fabrik in China

    BMW hat jetzt zusammen mit dem Kooperations-Partner Brilliance China Automotive in China die 1. Batterie-Fabrik für Elektro-Autos veröffentlicht.

    Die Produktions-Anlage wurde in der Stadt Shenyang gebaut und erhielt die Bezeichnung „High Voltage Battery Center“.

    Dort werden Lithium-Ionen-Zellen angeliefert, geprüft und anschließend zu Batterie-Modulen zusammengefügt.

    In einem 2. Produktionsschritt werden die Batterie-Module zusammen mit anderen Geräten in ein Aluminium-Gehäuse montiert.

    Daraus entsteht ein sogenannter „Batteriepack“, der je nach Fahrzeugmodell unterschiedlich zusammengesetzt wird.

    Oliver Zipse, Produktions-Vorstand von BMW, kommentiert diesen Schritt wie folgt:

    „Das innovative High Voltage Battery Center in Shenyang stellt einen bedeutenden Schritt in der Elektromobilitäts-Strategie der BMW Group dar.

    Es ist die 1. Batterie-Fabrik eines Premium-Automobil-Herstellers in China und bereits die 3. innerhalb unseres Produktions-Netzwerks nach Deutschland und den USA.“

    Zu den Verkaufs-Erwartungen im Hinblick auf die Elektro-Fahrzeuge des Konzerns äußert sich Zipse folgendermaßen:

    „Für 2025 erwarten wir, dass der Verkaufs-Anteil unserer elektrifizierten BMW- und Mini-Modelle global zwischen 15 und 25% liegen wird.

    Das entspricht einem Volumen von mehreren 100.000 Fahrzeugen pro Jahr.“

    Mit der Herstellung eigener Batteriepacks bereitet sich BMW zum einen auf die Massen-Produktion von Elektro-Fahrzeugen vor und verspricht sich davon zum anderen einen technologischen und einen Kosten-Vorteil.

    Tesla mit Rekord-Verlust auf Quartals-Basis

    Kommen wir nun zu Tesla: Der Konzern hat gestern Abend nachbörslich die Zahlen für das 3. Quartal 2017 vorgelegt.

    Im Vorfeld der Zahlenvorlage waren die Analysten bereits alles andere als optimistisch und erwarteten einen Verlust von 2,27 US-Dollar je Aktie.

    Tatsächlich aber meldete Tesla-Chef Elon Musk sogar einen Verlust von 2,92 US-Dollar je Aktie. Das sind fast 30% mehr als von den Analysten erwartet.

    Zugleich handelt es sich dabei um den höchsten Quartals-Verlust in der Geschichte von Tesla!

    Darüber hinaus verbrennt der Elektroauto-Pionier weiterhin jede Menge Geld:

    Die Ausgaben beliefen sich laut dem Bericht im 3. Quartal 2017 auf 1,4 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten 1,2 Mrd. US-Dollar prognostiziert.

    Geht es so weiter, steht bei Tesla schon bald die nächste Kapital-Erhöhung an, die den Anteil der Alt-Aktionäre weiter verwässern würde.

    Und als würde das nicht schon reichen, verschob der Konzern auch noch die Absatz-Prognosen für das Model 3 nach hinten:

    Sollten ursprünglich noch Ende des Jahres 5.000 Fahrzeuge vom Model 3 pro Woche vom Band laufen, soll dies nun erst im 1. Quartal 2018 passieren.

    Die Schuld dafür gab Tesla seinen Zulieferern.

    Meine Einschätzung

    Ich bevorzuge an der Börse nach wie vor eher die klassischen Autobauer, welche mit Gewinnen, die sie heute noch mit Verbrennungs-Motoren erzielen, in Zukunfts-Technologien investieren als auf eine meiner Ansicht nach völlig überbewertete Tesla-Aktie.

  • 01.11.2017 21:32

    Alphabet, Amazon und Intel mit starken Zahlen

    Der neue Börsen-Monat brachte Ihnen am 1. Handelstag mehrheitlich Gewinne. Die Aktienmärkte befinden sich weiterhin im Vorwärtsgang.

    Gute Unternehmens-Zahlen liefern neues Futter für die Bullen am Markt.

    Wir befinden uns aktuell mitten in der aktuellen Berichts-Saison, in der die Firmen ihre Zahlen für das 3. Quartal des Geschäftsjahres 2017 vorlegen.

    3 US-amerikanische Technologie-Konzerne, die in den vergangenen Tagen ihre Zahlen vorgelegt haben, konnten besonders überzeugen.

    Es handelt sich dabei um die Google-Mutter Alphabet, den Versandhandels-Riesen Amazon und den Chip-Hersteller Intel.

    Alphabet: Umsatz zieht im 3. Quartal um 24% an

    Der Google-Mutterkonzern Alphabet konnte im abgelaufenen Quartal einmal mehr die Markterwartungen übertreffen.

    Besonders stark präsentierte sich das Geschäft mit mobilen Werbe-Anzeigen.

    Für das 3. Quartal 2017 meldete Alphabet einen Umsatz-Sprung um 24% auf 27,8 Mrd. US-Dollar.

    Das Kerngeschäft, das v. a. die Werbe-Aktivitäten beinhaltet, steuerte einen Umsatz von 24,06 Mrd. US-Dollar und damit den Löwenanteil bei.

    Der Netto-Gewinn kletterte von 5,06 Mrd. US-Dollar im Vorjahres-Zeitraum auf 6,73 Mrd. US-Dollar. Das bedeutet ein Plus von 33%.

    Amazon-Aktie überspringt nach Zahlen 1.000-Dollar-Marke

    Der Versandhandels-Riese Amazon legte ebenfalls sehr starke Zahlen vor:

    Für das 3. Quartal 2017 meldet Amazon einen Umsatz-Sprung um 34% auf 43,74 Mrd. US-Dollar.

    1,3 Mrd. US-Dollar davon stammen aus der übernommenen Bio-Supermarkt-Kette Whole Foods.

    Der Netto-Gewinn kletterte leicht von 252 auf 256 Mio. US-Dollar oder 0,52 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld jedoch nur mit 0,01 US-Dollar je Aktie gerechnet.

    Der operative Gewinn zog um 40% auf 347 Mio. US-Dollar an. Hier steuerte Wohole Foods einen Betrag von 21 Mio. US-Dollar bei.

    An der Börse sorgten die Amazon-Zahlen für gute Stimmung unter den Anlegern:

    Die Amazon-Aktie zog am Tag der Zahlenvorlage nachbörslich um 7,5% an und konnte damit die runde 1.000-Dollar-Marke überspringen.

    Intel hebt nach starken Zahlen den Ausblick an

    Das 3. US-Unternehmen, das in den vergangenen Tagen starke Zahlen vorgelegt hat und über das ich heute berichten möchte, ist der Chip-Hersteller Intel:

    Für die Monate Juli – September dieses Jahres meldet Intel einen Umsatz-Anstieg um 2% auf 16,1 Mrd. US-Dollar.

    Der Netto-Gewinn kletterte im 3. Quartal 2017 um 34% auf 4,5 Mrd. US-Dollar. Unter dem Strich blieb ein bereinigter Netto-Gewinn von 1,01 US-Dollar je Aktie.

    Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Umsatz von 15,73 Mrd. US-Dollar und einem Netto-Gewinn von 0,80 US-Dollar je Aktie gerechnet.

    Damit hat Intel die Erwartungen der Analysten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn übertroffen.

    Und es kommt noch besser: Intel hob nach einem sehr guten 3. Quartal die Umsatz-Prognose für das laufende Jahr um 700 Mio. US-Dollar auf 62 Mrd. US-Dollar an.

    Und das Unternehmen erwartet nun einen Gewinn je Aktie von 3,25 US-Dollar nach zuvor glatt 3 US-Dollar.

    Weitere Informationen zu Alphabet, Amazon und Intel (auch zu den jüngsten Zahlen) finden Sie in meinem Börsendienst „Depot-Optimierer“.

    Denn alle 3 Technik-Riesen stehen dort auf der Empfehlungs-Liste.