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Diese Auto-Aktie schießt 2016 durch die Decke

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25.09.2017

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Aktuelle Artikel
  • 25.09.2017 20:06

    Air Berlin nach der Wahl: Wie es jetzt weitergeht

    Gestern hat Deutschland gewählt. Welche Koalition das Steuerruder übernimmt, deutet sich zwar bereits an (Jamaika-Koalition), wir werden jedoch erst in einigen Wochen endgültig wissen, wer uns zukünftig regieren wird.

    Was aber klar ist, ist, dass der Ausgang der Wahl so gut wie keinen Einfluss auf die Entwicklung der Börsen am heutigen Tag hatte. Als Stammleser von „Morriens Schlussgong“ kennen Sie bereits meinen Standardsatz nach Wahlen: Politische Börsen haben kurze Beine!

    Was ebenso wie die Koalitionsfrage erst in den nächsten Wochen endgültig geklärt wird, ist, wie es bei der maroden Fluggesellschaft Air Berlin weitergeht. Während Air Berlin im Wahlkampf noch mit üppigen Millionenkrediten aus der Staatskasse gestützt wurde (damit es kurz vor der Wahl keine unschönen Negativ-Schlagzeilen gibt), deutet sich jetzt immer mehr an, dass das Unternehmen vor einer Zerschlagung steht.

    Seit Tagen kursieren Gerüchte, die Lufthansa werde bei einer Zerschlagung von Air Berlin die größten und attraktivsten Filetstücke für sich ergattern können. Die Börse nimmt die voraussichtliche Entwicklung bereits vorweg: Die Lufthansa-Aktie klettert nach oben.

    Das ist der aktuelle Stand

    Heute Nachmittag hat Air Berlin nach der Sitzung des Aufsichtsrats über den Zwischenstand im Bieterverfahren berichtet: Es wurde auf der Grundlage der eingegangenen Angebote beschlossen, dass hinsichtlich der Veräußerung der Lufttransport-Bereiche mit der Deutschen Lufthansa AG und der britischen Fluggesellschaft easyJet als ausgewählten Bietern bis zum 12. Oktober 2017 weiter verhandelt werden soll und Teilveräußerungen in Betracht gezogen werden.

    Darüber hinaus teilten die Verantwortlichen von Air Berlin mit, dass hinsichtlich der sonstigen Teilbereiche der Air Berlin-Gruppe die Verkaufsverhandlungen mit weiteren Bietern fortgesetzt werden.

    Eine Zerschlagung von Air Berlin in mehrere Teile ist damit sehr wahrscheinlich. Darüber hinaus ist es aus meiner Sicht sehr wahrscheinlich, dass Air-Berlin-Aktionäre leer oder zumindest quasi leer ausgehen werden.

    Daher möchte ich an dieser Stelle noch einmal davor warnen, hoch spekulative Penny Stocks, wie es die Aktie von Air Berlin schon eine Weile ist, zu kaufen.

    Meiden Sie Penny Stocks

    Falls Ihnen der Begriff „Penny Stocks” nicht geläufig ist, hier zunächst einmal eine kurze Erklärung: Unter Penny Stocks werden Aktien verstanden, die Kurse im Centbereich aufweisen. Das heißt, dass die entsprechenden Aktien an der Börse weniger als beispielsweise 1 Euro oder 1 US-Dollar kosten.

    Das suggeriert Anlegern leider vielfach, dass die Aktien besonders billig sind und auch höheres Kurssteigerungspotenzial bieten als Aktien, die an der Börse zum Beispiel 100 Euro oder 100 US-Dollar kosten.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Aktie von 10 Cent auf 1 Euro steigt, erscheint deutlich größer als die Wahrscheinlichkeit, dass eine Aktie von 100 auf 1.000 Euro steigt, obwohl die prozentuale Steigerung in beiden Fällen identisch wäre.

    Es handelt sich dabei um eine fatale Fehleinschätzung, die schon viele Anleger eine Menge Geld gekostet hat. Daher meine Empfehlung: Meiden Sie Penny Stocks! Denn aus vermeintlich billigen Aktien wird schlussendlich oftmals ein teures Vergnügen.

  • 22.09.2017 18:21

    Fielmann-Aktie: Nicht günstig, aber gut

    Blicken wir am letzten Handelstag der Woche auf eine langjährige Erfolgsstory, über die ich Ihnen an dieser Stelle in den vergangenen Jahren schon mehrfach berichtet habe:

    Der familiengeführte Brillen-Spezialist Fielmann ist eines der erfolgreichsten deutschen Unternehmen der vergangenen 15 Jahre.

    Das wurde auch an der Börse honoriert: Die im MDax gelistete Fielmann-Aktie kam in den vergangenen 15 Jahren auf ein Kurs-Plus von mehr als 600%.

    Das Erfolgsgeheimnis des Fielmann-Gründers Günther Fielmann ist so einfach wie genial:

    Er lässt qualitativ hochwertige Brillen in großen Stückzahlen produzieren und verkauft diese günstiger als die Konkurrenz.

    Immer mehr Kunden und kaum Konkurrenz

    Fielmann profitiert von einer immer älter werdenden Bevölkerung und davon, dass immer mehr Menschen dadurch eine Sehhilfe benötigen.

    Warum ich denke, dass Fielmann davon in besonderem Maße profitieren wird? – Ganz einfach:

    Der Konzern kann als Optiker, Hersteller und Händler zugleich besonders kostengünstig arbeiten.

    Ein weiterer Pluspunkt für Fielmann: Es gibt kaum schlagkräftige Konkurrenz. Ich schätze bislang auch die Konkurrenz aus dem Internet als nicht besonders gefährlich ein.

    Denn gerade bei Gleitsicht-Gläsern sind die Internet-Händler noch weit von den Qualitäts-Standards von Fielmann entfernt.

    Damit kann der Betrieb der Zukunft auch relativ entspannt entgegenblicken.

    Fielmann mit guten Geschäften im 1. Halbjahr 2017

    Die Hamburger Optiker-Kette Fielmann hat im 1. Halbjahr 2017 mehr Brillen verkauft als im Vorjahres-Zeitraum.

    Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Absatz um 2,2% auf 4,01 Mio. Brillen. Der Umsatz stieg um 5,3% auf 695,4 Mio. €.

    Auch beim Gewinn legte Fielmann zu: Der Vorsteuer-Gewinn kam um 6% auf 123,6 Mio. € voran. Der Nettogewinn lag bei 87,7 Mio. €.

    Damit haben sich die Erwartungen des Unternehmens erfüllt, hieß es aus jenem.

    Zwar schwächte sich das Plus sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis im 2. Quartal etwas ab, doch letzteres liegt u. a. an der weiteren Expansion der Firma.

    In den Monaten April – Juni erzielte Fielmann einen Umsatz von 353,5 Mio. € (+2,7%) und einen Vorsteuer-Gewinn von 63 Mio. € (nach 62,6 Mio. € im Vorjahr).

    Dafür hat Fielmann, wie schon angedeutet, kräftig in den Ausbau des eigenen Filialnetzes investiert: U. a. eröffnete das Unternehmen in Italien 5 neue Standorte.

    Insgesamt gab es zum Ende des 1. Halbjahres 711 Fielmann-Niederlassungen – und damit 11 mehr als zum gleichen Vorjahres-Zeitpunkt.

    Auch in Deutschland strebt der Konzern weiteres Wachstum an. Schon heute verkauft Fielmann etwa jede 2. Brille in Deutschland.

    Fielmann – eine Aktie für die Beobachtungsliste

    Zwar ist die Fielmann-Aktie mit einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 35 nicht gerade günstig.

    Dafür wächst das Unternehmen seit Jahren unaufhaltsam und verfügt über eine hervorragende Bilanz. Zudem ist das Geschäftsmodell von Fielmann krisenresistent.

    Da die Fielmann-Aktie oft relativ hoch bewertet wird, lohnt sich für Sie eine Schnäppchen-Strategie: Schlagen Sie in den wenigen Schwäche-Phasen zu!

    In den vergangenen 52 Wochen pendelte die Aktie zwischen 57,70 und 77,33 € (aktuell: gut 73 €).

    Diese Bandbreite zeigt Ihnen, dass auch bei einer Top-Aktie wie Fielmann günstige Kaufkurse möglich sind.

  • 20.09.2017 18:53

    Axel Springer: Erfolgreicher Umbau eröffnet Kurs-Potenzial

    Wenn Sie an das Unternehmen Axel Springer denken, denken Sie wahrscheinlich in 1. Linie an die „Bild“-Zeitung.

    Doch der Springer-Konzern ist inzwischen weit mehr als ein Verlagshaus.

    Zwar besitzt der 1946 von Verleger-Legende Axel Springer gegründete Medien-Konzern auch heute noch die bekannten Zeitungen „Bild“ und die „Welt“.

    Doch die meisten anderen Druck-Erzeugnisse (Printprodukte) wurden abgestoßen. Gleichzeitig wurde das Digital-Geschäft (Internet-Geschäftsmodelle) sehr erfolgreich ausgebaut.

    Anteil des Digital-Geschäfts wird immer größer

    Das Ergebnis: Im 1. Halbjahr 2017 stammten bereits 71% der Umsätze und 77% des Gewinns aus dem Digital-Geschäft.

    Der erfolgreiche Umbau erklärt auch, warum Springer wächst, während viele alte Konkurrenten schwächeln.

    Das Wachstum zeigt sich auch in den jüngsten Zahlen und daran, dass der Springer-Konzern seine eigenen Prognosen für das laufende Geschäftsjahr angehoben hat.

    Im 1. Halbjahr 2017 steigerte das Unternehmen den Umsatz um 6,9% von 1,585 auf 1,695 Mrd. €.

    Der bereinigte Überschuss kletterte überproportional zum Umsatz um 15,8% von 146 auf 169 Mio. €.

    Nach dem erfolgreichen Jahresstart hat der Springer-Konzern, wie schon geschrieben, die eigene Jahres-Prognose nach oben angepasst.

    Wert des Beteiligungs-Portfolios steigt

    Nicht nur der Umsatz und Gewinn steigen beim Medien-Konzern, sondern auch der Wert des Beteiligungs-Portfolios.

    Springer hält Beteiligungen an rund 200 Internet-Firmen weltweit.

    Der Konzern investiert einerseits direkt in aufstrebende Online-Geschäftsmodelle und andererseits erhält er Firmen-Anteile im Tausch gegen kostenfreie Werbeplätze in den Springer-Medien.

    Dadurch konnte sich Springer u. a. an den beiden „heißesten“ Börsen-Kandidaten beteiligen, die aktuell auf dem Markt sind.

    Dabei handelt es sich zum einen um AirBnB (Zimmervermietung) und zum anderen um den Fahrdienstleister Uber.

    An beiden Unternehmen hält Springer zwar nur Anteile von unter 1%.

    Doch wenn Uber und AirBnB in die Fußstapfen von erfolgreichen Internet-Firmen wie Facebook, Google oder Amazon treten, winken dem Springer-Konzern trotz vergleichsweise kleiner Beteiligung riesige Gewinne nach einem erfolgreichen Börsengang.

    Fazit

    Aus meiner Sicht ist der dividendenstarke MDax-Konzern derzeit zu Unrecht kaum im Fokus von Analysten und Anlegern.

    Spätestens wenn Springer im Zuge eines möglichen Börsengangs von Uber oder AirBnB einen großen Extra-Gewinn einfährt, sollte sich das aber ändern.

    Ein solches Ereignis könnte zu einer positiven Neubewertung der Springer-Aktie führen.

    Zudem gibt es noch einen „Joker“:

    Springer könnte seine eigene Tochtergesellschaft Awin AG (ein Spezialist für Online-Werbevermarktung) an die Börse bringen und so den Wert der eigenen Beteiligungen aufdecken.

    Unter dem Strich handelt es sich bei Axel Springer meines Erachtens um einen spannenden deutschen Nebenwert mit einer Kombination aus Dividenden- und Wachstumsstärke.

    Und der ist definitiv einen Blick wert!

  • 19.09.2017 20:32

    Helma: Bau-Spezialist weiterhin auf Wachstumskurs

    Gestern ging es an dieser Stelle um die Syzygy-Aktie.

    Damit habe ich Ihnen einen Wert vorgestellt, der nach einer langen Erfolgsserie an der Börse zuletzt etwas geschwächelt hat und auf dem aktuellen Kursniveau einen Blick wert ist.

    Heute folgt mit der Helma-Aktie ein weiterer Wert, der recht deutlich unter dem Jahreshoch notiert.

    Der mittelständische Bau-Spezialist Helma backt nach Jahren mit teils deutlich 2-stelligem Wachstum 2017 etwas kleinere Brötchen.

    Wenn Sie so wollen, ist Helma in diesem Jahr ein Opfer des eigenen Erfolgs geworden.

    Im Februar des laufenden Jahres hat das Unternehmen seine eigenen kurz- und mittelfristigen Umsatz- und Ergebnis-Erwartungen nach unten angepasst.

    Auf die Gründe, die dazu führten, bin ich schon eingegangen:

    Da die Kapazitäten begrenzt sind (Genehmigungen, qualitativ hochwertige Baufirmen), muss Helma das Wachstum in dieser Marktphase etwas drosseln.

    Die Helma Eigenheimbau AG im Kurzportrait

    Helma wurde im Jahr 1980 im niedersächsischen Lehrte gegründet.

    Gründer Karl-Heinz Maerzke, der heute noch Vorstands-Vorsitzender und Mehrheits-Aktionär der Helma Eigenheimbau AG ist, beschäftigte zu diesem Zeitpunkt 3 Mitarbeiter.

    Der Konzern ist seit 2006 börsennotiert und ist inzwischen in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig, dazu zählen:

    • der Bau von Massivhäusern, Wohnungen und Ferienhäusern
    • sowie die Finanzierung
    • und das Bauträger-Geschäft.

    Eines der Erfolgs-Geheimnisse von Helma ist es, dass der Betrieb sich als sogenannter Full-Service-Dienstleister positioniert hat.

    Das bedeutet:

    Sie können ein Grundstück bekommen, auf dem Ihnen Helma ein schlüsselfertiges Haus baut und Ihnen, wenn Sie es wünschen, auch eine passende Finanzierung bereitstellt.

    Mehr Umsatz und Ergebnis im 1. Halbjahr

    Helma hat im 1. Halbjahr 2017 den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 7% auf 110,1 Mio. € verbessert. Der bereinigte operative Gewinn (bereinigtes EBIT) legte um 0,2 auf 6,6 Mio. € zu.

    Der Netto-Gewinn belief sich im 1. Halbjahr auf 4 Mio. € nach 3,6 Mio. im Vorjahr. Das bedeutet ein Plus von 11,1%. Der Gewinn je Aktie stieg ebenfalls um 11,1% von 0,90 auf 1,00 €.

    Wie in den Vorjahren, wird Helma auch im laufenden Jahr witterungs- und projektbedingt einen Großteil des Jahres-Ergebnisses in der 2. Jahreshälfte erwirtschaften.

    Ebenfalls fällt im Halbjahres-Bericht positiv auf, dass der Auftrags-Bestand per Ende Juni dieses Jahres bei 197,7 Mio. € lag – und damit um rund 9,9 Mio. € oder 5,3% über dem des Vorjahres.

    Der höchste Auftrags-Bestand der Firmengeschichte zur Jahresmitte stellt, wie in den Vorjahren, eine gute Ausgangs-Position für ein umsatzstarkes 2. Halbjahr dar.

    Prognosen bestätigt

    Auf Basis der erfreulichen Geschäfts-Entwicklung im 1. Halbjahr 2017 hat der Helma-Vorstand seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr sowie die eigenen Planzahlen für die Jahre 2018 und 2019 bestätigt:

    • Demnach wird im laufenden Jahr ein Umsatz zwischen 290 und 300 Mio. € erwartet.
    • Für 2018 rechnet das Helma-Management mit einem Umsatz zwischen 325 und 340 Mio. €.
    • Und 2019 sind Erlöse in einer Größenordnung zwischen 370 und 400 Mio. € geplant.

    Darüber hinaus rechnet das Management weiterhin mit einer bereinigten operativen Gewinnmarge (bereinigte EBIT-Marge) zwischen 7 und 10% für die Geschäftsjahre 2017, 2018 und 2019.

    Im laufenden Jahr wird die Marge eher am unteren Rand der angegebenen Bandbreite erwartet.

    Fazit

    Die Zahlen zeigen: Das Unternehmen wächst auch weiterhin, aber nicht mehr so schnell wie früher. Das wurde an der Börse (zu) hart abgestraft.

    Wenn Helma die eigenen Planzahlen erreicht, sollte der Aktienkurs auf mittlere Sicht wieder in den Bereich der alten Höchststände zurückkehren und längerfristig auch neue Hochs markieren.

  • 18.09.2017 20:26

    Syzygy: Dividendenstarker Nebenwert

    Der Online-Werbespezialist Syzygy befindet sich schon seit geraumer Zeit auf der Empfehlungsliste meines Börsendienstes „Depot-Optimierer“.

    Die Syzygy-Aktie entwickelte sich in den vergangenen Jahren überaus erfolgreich und kletterte von 4,55 auf gut 13 €.

    Der Verlust eines Großauftrags sorgte jedoch dafür, dass ein Teil der hohen Gewinne wieder abgegeben wurde.

    Für Leser, die dividendenstarke deutsche Nebenwerte suchen, bietet der Rücksetzer eine interessante Einstiegs-Gelegenheit.

    Da Syzygy relativ klein ist und ich davon ausgehe, dass längst nicht jeder von Ihnen das Unternehmen kennt, folgt jetzt zunächst ein kurzes Firmenportrait:

    Syzygy im Kurzportrait

    Syzygy ist ein mittelständischer Spezialist für Internet-Werbung mit Standorten in Bad Homburg und Frankfurt am Main.

    Genauer gesagt entwickelt der Konzern digitale Kommunikations- und Marketing-Lösungen. Das bedeutet konkret, dass er für seine Kunden Lösungen entwickelt für:

    • Internet- bzw. Online-Marketing,
    • Customer-Relationship-Management (also Kundenbeziehungs-Management),
    • eCommerce (Online-Handel)
    • und eLearning (Lernplattformen im Internet).

    Damit ist die Syzygy AG in vielen Wachstums- und Zukunftsmärkten tätig. Zu deren Kunden zählen zahlreiche Großkonzerne, darunter auch einige DAX-Mitglieder.

    Solide Halbjahres-Zahlen

    Die Syzygy Gruppe konnte den Umsatz im 2. Quartal gegenüber dem 1. Quartal dieses Jahres steigern.

    Im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum verbuchte sie jedoch einen leichten Umsatz-Rückgang von 2%.

    Der Verlust eines Großkunden konnte nicht vollständig durch die anderen Einheiten der Syzygy Gruppe kompensiert werden.

    Der operative Gewinn (EBIT) war trotz erheblicher Restrukturierungs-Kosten mit 2,1 Mio. € bzw. einer operativen Gewinnmarge (EBIT-Marge) von 7% positiv.

    Der Vorsteuer-Gewinn betrug 3,0 Mio. € und der Netto-Gewinn 2,2 Mio. €. Der Gewinn je Aktie lag damit, wie im Vorjahr, bei 0,20 € nach dem 1. Halbjahr.

    Positiver Ausblick für 2. Halbjahr und Gesamtjahr

    Für das 2. Halbjahr erwartet die Syzygy Gruppe einen deutlichen Anstieg des operativen Gewinns.

    Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass viele Neugeschäfts-Erfolge erst im 2. Halbjahr voll zum Tragen kommen.

    Für das laufende Geschäftsjahr geht das Syzygy-Management weiterhin davon aus, den Umsatz trotz des Verlustes eines Großkunden etwas zu steigern und den operativen Gewinn leicht überproportional zum Umsatz zu erhöhen.

    Alle Segmente und Dienstleistungen sollen dabei in ähnlichem Umfang zum Wachstum der Syzygy Gruppe beitragen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es bei Syzygy operativ weiterhin rund läuft.

    Zwar haben sowohl die Geschäftszahlen des Unternehmens als auch der Aktienkurs in den vergangenen Monaten unter dem Verlust des Großkunden gelitten.

    Doch daraus ergibt sich meiner Ansicht nach eher eine günstige Einstiegs-Gelegenheit als ein Grund zur Sorge.

    Vor allen Dingen für die Dividendenjäger unter Ihnen ist Syzygy interessant.

    Denn das Unternehmen schüttet schon seit Jahren üppige Dividenden aus, die den Anlegern teilweise Dividendenrenditen von mehr als 6% bescherten.

  • 14.09.2017 18:49

    Wichtiger Börsen-Termin: Der nächste Hexensabbat steht bevor

    Den langjährigen Stammlesern unter Ihnen wird das Folgende keinen Schrecken einjagen:

    Morgen ist es wieder soweit: Zum 3. Mal im Börsenjahr 2017 steht der „3-fache Hexensabbat“ an.

    Der 3-fache Hexensabbat

    Der ist auch als großer Verfallstag bekannt, denn an diesem Tag verfallen weltweit gleich 3 Arten von Anlagen:

    1. die Optionen auf Einzelaktien,
    2. die Optionen auf Indizes,
    3. die Terminkontrakte auf Indizes.

    Und an diesen Tagen geht es an der Börse traditionell etwas hektischer zu.

    Der große Verfallstag ist jeweils am 3. Freitag im März, Juni, September und Dezember.

    Der Hexensabbat gilt in Börsenkreisen auch als „der Tag der Abrechnung“. Das wird auch morgen wieder der Fall dein.

    Denn: Viele Fonds, Hedgefonds und Investment-Banken sind in Terminkontrakten investiert, die morgen um 12 Uhr abgerechnet werden.

    Im Vorfeld wird daher versucht, die Basis-Indizes (DAX, Dow Jones) durch Käufe und Verkäufe in die gewünschte Richtung zu schicken.

    Wenn sich viele große Investoren oberhalb einer gewissen Verfallsmarke positioniert haben, kann der Markt auch ohne fundamentale Nachrichten oder charttechnische Signale stark ausschlagen.

    So läuft ein sogenannter Hexensabbat ab

    Am Hexensabbat entscheidet sich für viele große Marktteilnehmer, ob sie mit ihren Investition in laufzeitgebundene Derivate einen Gewinn oder einen Verlust machen.

    Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei den Investitionen um Wetten auf bestimmte Kurse.

    Die beteiligten Marktteilnehmer versuchen, die Kurse in die gewünschte Position zu bringen, damit die eingegangene Wette aufgeht.

    Ein Beispiel:

    Mit einer Option wird das Recht erstanden, eine Aktie zu einem vorher festgelegten Preis zu kaufen.

    Liegt der Kurs der Aktie mittlerweile über dem festgelegten Basis-Preis, macht man als Besitzer dieser Option einen Gewinn.

    Der Verkäufer hingegen macht einen Verlust, weil er die Aktie nicht zu dem inzwischen höheren Preis an der Börse verkaufen kann.

    Da also die Interessen der verschiedenen Marktteilnehmer sehr unterschiedlich sind, versuchen diese, die Kurse in die jeweils gewünschte Position zu bringen.

    Während der Verkäufer aus dem genannten Beispiel versucht, den Kurs durch Verkäufe unter den Basis-Preis zu drücken, versucht der Käufer der Option das Gegenteil zu erreichen.

    Auf diese Weise kann es innerhalb kürzester Zeit zu einem sehr großen Handels-Volumen mit heftigen Kursschwankungen kommen.

    Welche Bedeutung der Hexensabbat für Sie als Privat-Anleger hat

    I. d. R. können Kleinanleger keinen nennenswerten Einfluss auf die Geschehnisse am Hexensabbat nehmen.

    Die großen und bestimmenden Akteure sind beispielsweise Banken, Versicherungen und Fondsmanager.

    Für gewöhnlich haben die am Hexensabbat oftmals zu beobachtenden heftigen Kursschwankungen keinen nachhaltigen Einfluss auf die Kurs-Entwicklung.

    Innerhalb kurzer Zeit ist der Spuk vorbei und die Kurse pendeln sich zumeist wieder auf dem vorherigen Niveau ein.

    Sie können sich also beruhigt zurücklehnen und das Schauspiel von der Seitenlinie aus betrachten.

  • 13.09.2017 20:01

    Die Elektromobilitäts-Pläne von Daimler und BMW

    Die 3 Autobauer VW, Daimler und BMW können mit ihren Zukunfts-Plänen überzeugen:

    Ich hatte Ihnen ja in einem vorangegangenen Beitrag bereits von der Elektro-Offensive von VW berichtet.

    Kurzinfos zu den Elektromobilitäts-Plänen von BMW und Daimler

    Nun also ein weiterer Bericht zur Automobil-Branche; an dieser Stelle möchte ich Ihnen nun die Elektromobilitäts-Pläne von Daimler und BMW präsentieren:

    Die Daimler-Tochtergesellschaft Mercedes-Benz hat angekündigt, ab 2022 für jedes Modell eine elektrifizierte, also eine Hybrid- oder reine Elektro-Variante, anbieten zu wollen.

    Das hat Daimler-Chef Dieter Zetsche im September 2017 geäußert.

    Die Daimler-Tochtergesellschaft Smart hatte bereits im Vorfeld der Automobilmesse angekündigt, ab 2020 nur noch reine Elektro-Autos herzustellen.

    Elektro-Offensive belastet zunächst Daimler-Rendite

    Der Ausbau des Elektroauto-Absatzes soll nach Aussage von Zetsche mit niedrigeren Renditen als aktuell einhergehen.

    Denn der Übergang zur Elektromobilität bedeutet hohe Investitionen – und damit auch geringere Margen als beim aktuellen Modell-Angebot.

    Dies sagte Zetsche  im Rahmen einer Investoren-Konferenz.

    „Anleger reagierten verunsichert“, las ich in einem Artikel zu diesem Thema. Das verstehe ich, offen gestanden, nicht.

    Denn wenn keine oder nur sehr wenige Elektro-Autos angeboten werden, heißt es, die deutschen Autobauer verschlafen den Trend.

    Wird dagegen Geld in die Hand genommen und der Ausbau der Elektro-Flotte vorangetrieben, so soll das die Anleger verunsichern, da die Umsetzung Geld kostet.

    Bei Tesla lösen Investitions-Pläne dagegen regelmäßig Jubelstürme an der Börse aus.

    Dabei hat der US-Konzern bis heute nicht einen einzigen Cent verdient und wird dies Gerüchten zufolge bei seinem in den Medien viel umjubelten Model 3 zeitnah auch nicht tun.

    Denn wie ich aus der Branche höre, sind die Entwicklungs- und Produktions-Kosten bei dem für den Massenmarkt gedachten Tesla-Modell höher als die durchschnittlichen Verkaufs-Preise.

    Bei Daimler geht es dagegen nur darum, dass die Investitions-Pläne die aktuell extrem hohe Gewinnmarge um 1 – 2 Punkte nach unten drücken wird.

    Das ist daher eher ein Luxus-Problem.

    Auch BMW startet Elektro-Offensive

    BMW will Gerüchten zufolge schon bald einen elektrisch betriebenen 3er vorstellen. Das wäre, wenn Sie so wollen, eine Kampfansage an Tesla und sein Model 3.

    Der elektrische 3er von BMW soll mind. eine Reichweite von 400 km aufweisen und damit mit 1 Akkuladung mind. so weit kommen wie das Model 3 von Tesla.

    Und der Elektro-Plan von BMW-Chef Harald Krüger geht noch weiter:

    Neben der 3er-Reihe sollen bis 2020 auch der Geländewagen X3 und die Kleinwagen-Marke Mini elektrische Antriebe erhalten.

    Ab 2021 soll dann jedes Auto in jedem Werk auch mit Elektro-Antrieb gebaut werden können.

    2025 will BMW 600.000 Strom-Autos verkaufen. Zudem sollen im Jahr 2025 12 rein elektrisch angetriebene Modelle angeboten werden.

    Lob und Tadel für Tesla

    Ich halte die Pläne von BMW hinsichtlich der Verkaufszahlen für sehr viel realistischer als die des US-Konkurrenten Tesla.

    Hinzu kommt, dass der im Prinzip seit dem Börsengang nicht eine einzige – wohlgemerkt: eigene! – Prognose einhalten konnte und noch immer 1 Mrd. US-Dollar pro Quartal „verbrennt“.

    Bei aller Kritik: Tesla hat dafür gesorgt, dass die Automobil-Branche weltweit aufgewacht ist.

    Der US-Elektroautobauer führt die Branche in ein neues Zeitalter. Das ist eine bemerkenswerte Leistung für einen Branchen-Neuling.

    Wie Sie sehen, wird sich in den kommenden Jahren einiges bei den Autobauern tun in Sachen Elektromobilität.

    Ich werde Sie selbstverständlich darüber auf dem Laufenden halten.

  • 12.09.2017 19:52

    VW will 20 Mrd. € in Elektro-Offensive investieren

    Der deutsche Leitindex DAX übersprang heute die 12.500-Punkte-Hürde. Kurstreiber waren die Bank-Aktien und die Automobil-Werte mit VW an der Spitze.

    Diese Nachricht überraschte offenbar Viele: VW will insgesamt 20 Mrd. € in die Hand nehmen und damit eine Elektro-Offensive starten.

    Im Vorfeld der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) hat VW-Chef Matthias Müller die sogenannte „Roadmap E“ vorgestellt.

    Bei genauerer Betrachtung ist die Nachricht jedoch alles andere als überraschend.

    Denn die VW-Rivalen BMW und Daimler hatten in Sachen Elektromobilität bereits Modell-Offensiven angekündigt und Konzepte vorgelegt.

    Die Pläne von VW im Detail

    Die „Roadmap E“ von VW sieht vor, dass die unterschiedlichen Marken des Konzerns bis 2025 insgesamt 80 neue elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen.

    50 davon sollen reine Elektro-Fahrzeuge sein, die anderen 30 Modelle sogenannte Plug-in-Hybride.

    Diese werden zu einem Teil von einem Elektromotor und zu einem anderen von einem Verbrennungsmotor angetrieben.

    Der Unterschied zu herkömmlichen Hybrid-Fahrzeugen (sogenannten Vollhybriden):

    Der Elektromotor kann sowohl durch den Verbrennungsmotor als auch per Steckdose aufgeladen werden.

    Bis 2030 soll jedes der weltweit 300 Modelle des Konzerns mind. in 1 elektrischen Variante erhältlich sein.

    Das gelte für alle Marken und alle Märkte des VW-Konzerns, betonte Konzernchef Müller.

    Bis 2025 soll jedes 4. VW-Auto rein elektrisch angetrieben sein

    Der Konzern geht davon aus, dass bis 2025 jedes 4. Auto aus dem Hause VW rein elektrisch angetrieben sein wird. Die Rede ist von bis zu 3 Mio. E-Autos pro Jahr.

    Damit will der VW-Konzern die weltweite Nr. 1 in Sachen Elektromobilität werden.

    Die angekündigte Elektro-Offensive von VW sei keine Absichts-Erklärung, sondern „eine Selbstverpflichtung, an der wir uns ab heute messen lassen“, so Müller.

    Zugleich sei die Ankündigung eine klare Botschaft an die Ingenieure und Produkt-Entwickler sämtlicher zum VW-Konzern gehörender Marken.

    Darüber hinaus sei dies laut VW ein klares Signal an die politisch Verantwortlichen, ein Versprechen an die Kunden und eine Botschaft an die Zulieferer des Konzerns.

    Auch an den US-amerikanischen Elektro-Autobauer Tesla richtete Müller indirekt das Wort:

    „Der Durchbruch kommt nicht mit den selbsternannten Pionieren. Er kommt mit denen, die eine neue Technologie in wirklich relevanten Stückzahlen auf die Straße bringen können.“

    Die besagten 20 Mrd. €, die VW investieren will, sollen, so Müller, bis 2030 für die „Industrialisierung der Elektromobilität“ bereitgestellt werden.

    Ausblick

    Über das weitere Vorgehen bzw. die Fortschritte von VW in Sachen Elektromobilität werde ich Sie hier regelmäßig unterrichten.

    Dasselbe gilt natürlich auch für die Pläne von Daimler, BMW, etc.

    Sie werden in den kommenden Tagen an dieser Stelle noch einen Bericht rund um die wichtigsten Trends der IAA lesen.

    Denn wie Sie vielleicht schon wissen, setze ich in meinen Börsendiensten auf einige nationale wie internationale Zulieferer und Autobauer.

    Und daher bin ich für Sie auch immer dicht dran an der Automobil-Branche.

  • 11.09.2017 20:30

    Nordex steht vor schwierigen Zeiten

    Ein Blick auf den Börsen-Kurszettel wird Sie heute erfreut haben – der Aktienmarkt sendet ein kräftiges Lebenszeichen:

    • So kletterte der deutsche Leitindex DAX auf fast 12.500 Punkte.
    • Die Sturmschäden in den USA könnten geringer ausfallen als befürchtet.
    • Und Nordkorea hat zunächst einmal auf weitere Provokationen verzichtet.

    Nordex – einer der wenigen Tages-Verlierer

    Zu den wenigen Tages-Verlierern im TecDax gehörte heute die Nordex-Aktie – ein „Überflieger“ aus den vergangenen Jahren.

    Von Ende 2012 bis Ende 2015 war das Papier von rund 3 auf etwa 33 € geklettert. Der Aktienkurs hatte sich also innerhalb von nur 3 Jahren ver-11-facht!

    Seither ging es jedoch nur noch bergab; allein in diesem Jahr verlor die Nordex-Aktie mehr als 50% an Wert!

    Ausgehend von den Höchstständen aus dem Jahr 2015 verlor die Aktie des im TecDax gelisteten Windturbinen-Bauers sogar mehr als 2/3 ihres Wertes.

    Ursächlich dafür ist u. a. massiver Gegenwind im Heimatmarkt; so wächst der Preisdruck durch Kunden, über deren Projekte jetzt in Auktionen entschieden wird.

    Zudem wird sich der Ausbau der Windkraft an Land nach den vergangenen Boom-Jahren, die angesichts der sich ändernden Rahmenbedingungen hohe Zuwächse brachten, abschwächen.

    Darauf reagiert Nordex nun u. a. mit massiven Stellen-Streichungen: Insgesamt sollen nahezu 10% der Stellen – vor allen Dingen in Deutschland – gestrichen werden.

    Wie groß die Probleme bem in Hamburg ansässigen Unternehmen sind, offenbaren auch die aktuellen Zahlen und der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017:

    Aktuelle Zahlen und Ausblick 2017

    Zwar konnte der Windturbinen-Hersteller dank eines recht guten 2. Quartals in den ersten 6 Monaten dieses Jahres beim Umsatz leicht von 1,48 auf 1,50 Mrd. € zulegen.

    Doch der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging von 136,6 auf 117,5 Mio. € zurück.

    Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Nordex-Management einen Umsatz zwischen 3,1 und 3,3 Mrd. € und eine EBITD-Gewinnmarge von 7,8 – 8,2%.

    Darüber hinaus erwartet der Vorstand, dass sich die Working-Capital-Quote (gibt Auskunft über die Finanzierung eines Konzerns) im 2. Halbjahr v. a. durch Anzahlungen auf neue Aufträge auf 5 – 7% reduziert und somit im angestrebten Zielkorridor liegen wird.

    Im 1. Halbjahr lag die Quote bei 10%.

    Dazu Nordex-Chef José Luis Blanco:

    „Unser Fokus ist es jetzt, die Projekte an Bord zu holen, bei denen wir kurz vor der Ziellinie stehen. Und wir begegnen den Veränderungen im Geschäfts-Volumen mit einer verstärkten Disziplin bei den Kosten, um unsere Profitabilität zu stützen.“

    Dabei soll nun auch der bereits angesprochene Stellen-Abbau helfen.

    Nordex will bis 2018 rund 45 Mio. € einsparen

    Neben der Senkung des Personal-Aufwands (Streichung von 400 – 500 Arbeitsplätzen) will Nordex bei den Material-Kosten und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sparen.

    Insgesamt sollen bis 2018 rund 45 Mio. € eingespart werden. Davon entfallen 21 Mio. € auf Material-Kosten und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie 24 Mio. € auf Personal-Kosten.

    Allerdings wird der Personal-Abbau zunächst Kosten im niedrigen 2-stelligen Millionenbereich verursachen.

    Fazit

    Meiner Ansicht nach bietet sich ein Einstieg bei Nordex derzeit nur für sehr spekulativ orientierte Anleger an.

    Denn ein erneuter Turnaround im operativen Geschäft ist hier aktuell noch nicht in Sicht. Konservative Anleger sollten daher derzeit einen Bogen um die Nordex-Aktie machen.

  • 07.09.2017 19:00

    Chemie-Branche optimistisch für das 2. Halbjahr

    Eine gute Nachricht für Sie, wenn Sie an der Börse auf Chemie-Werte setzen:

    Deutsche Chemie- und Pharma-Branche im Aufwind

    Die deutsche Chemie- und Pharma-Branche hat sich im 2. Quartal 2017 sehr erfreulich entwickelt.

    Das geht aus einer heute veröffentlichten Meldung des Branchen-Verbandes VCI (Verband der Chemischen Industrie) hervor.

    In den Monaten April – Juni dieses Jahres legte der Umsatz der drittgrößten deutschen Industrie-Branche um satte 7,1% zu.

    Verantwortlich dafür war die Erholung der Wirtschaft (vor allem in Europa) und die damit verbundene höhere Nachfrage nach Chemikalien.

    Auch legten die Chemiepreise weiter kräftig zu.

    Das liegt daran, dass die Nachfrage nach Chemikalien hoch ist, die Kapazitäten gut ausgelastet sind und die Konzerne daher Preissteigerungen durchsetzen konnten.

    Nach dem starken 2. Quartal blickt der Branchen-Verband VCI nun optimistischer als ohnehin schon auf das Restjahr 2017:

    Die Chancen stünden gut, dass die Firmen aus der Branche auch in der 2. Jahreshälfte gute Geschäfte machen, sagte VCI-Präsident Kurt Bock am heutigen Donnerstag in Frankfurt.

    Trotz der sehr guten Branchen-Entwicklung im 2. Quartal hebt der Verband seine Prognose für das Gesamtjahr zunächst nicht an.

    Und daher rechnet jener weiterhin mit einem Umsatz-Plus von 5% und einem Anstieg der Chemiepreise von 3,5%.

    Bei der Produktion wird mit einem Plus von 1,5% gerechnet.

    Lanxess und Evonik mit neuen Margenzielen

    Jetzt möchte ich noch auf 2 mittelgroße deutsche Chemie-Spezialisten eingehen, die kürzlich neue Ziele in Sachen Profitabilität bekanntgegeben haben.

    Die Rede ist von der ehemaligen Bayer-Tochter Lanxess und vom Lanxess-Rivalen Evonik.

    Lanxess will seinen Wachstumskurs zukünftig fortsetzen, dabei aber stärker auf Profitabilität achten.

    Ab dem Jahr 2021 strebt der Konzern eine operative Gewinnmarge zwischen 14 und 18% an (im vergangenen Jahr waren es 12,9%).

    Das sagte Lanxess-Chef Matthias Zachert vor wenigen Tagen im Rahmen eines Pressegesprächs.

    Daneben soll das Produkt-Portfolio von Lanxess bessert austariert werden, um die Schwankungsbreite bei den Ergebnissen einzudämmen.

    Darüber hinaus will der in Köln ansässige Betrieb beim Volumen schneller wachsen als die globale Wirtschaft.

    Zur aktuellen Situation bei Lanxess äußerte sich Zachert wie folgt: „Lanxess steht heute wieder auf festen Beinen und ist zurück auf dem profitablen Wachstumspfad.“

    Der Lanxess-Konkurrent Evonik hat sich ebenfalls neue Margenziele gesteckt:

    Das Essener Unternehmen strebt eine Umsatz-Rendite bezogen auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA-Rendite) von 18 – 20% an.

    Damit hat Evonik die Messlatte ein Stück weit höher gelegt als die Konkurrenz aus Köln.

    Meine Einschätzung: Beide Unternehmen bieten Potenzial

    Ich bin trotz der Unterschiede bei den neuen Margenzielen der Ansicht, dass sowohl Lanxess als auch Evonik Potenzial bieten.

    Bei Lanxess wird der Konzern-Umbau Früchte tragen (das schwankungsstarke Kautschuk-Geschäft wurde abgespalten).

    Evonik verfügt über reichlich Kapital und wird auch über Zukäufe weiter wachsen. Zur Zeit werden noch beide Firmen an der Börse unterschätzt.

    Wer vorsichtiger agieren möchte, kann warten, bis der jeweilige Aktienkurs nach oben ausbricht und dann auf den Aufwärtstrend setzen.